Vollständige Richtlinien - 4. Label / Katalog (deutsch)

Datenbank-Richtlinien - 4. Label / Katalog

  • Labels und Plattenfirmen

    • Namen von Labeln und Plattenfirmen
    • Regeln für die Benennung von Labeln und Plattenfirmen
    • "Not On Label" (Veröffentlichung ohne Label)
    • Veraltete Labelnamen
    • Namen von Labeln und Plattenfirmen bei inoffiziellen Veröffentlichungen
    • Definition von Label und Plattenfirma
    • Zusammenführung
    • Neubenennung
  • Katalognummer

  • Interne Katalognummer
  • Mehrere Label und Katalognummern
  • Matrixnummern
  • Vertriebe und Distribution-Codes
  • DIDX- und DID_-Codes
  • Veröffentlichungsmodelle

    • Einfach
    • Kleine oder mittelgroße Label
    • Major Label
    • Downloads

Label und Firmen

4.1.1. In dieses Feld werden Labels, Serien, Plattenfirmen und andere an einer Veröffentlichung beteiligte Firmen eingetragen. Wenn das betreffende Label oder die Firma bislang nicht auf Discogs vertreten ist, wird ein neuer Eintrag angelegt.

4.1.2. Für die Katalogisierung genügt es normalerweise, das Hauptlabel einer Veröffentlichung (für gewöhnlich das am größten abgedruckte Markenzeichen oder Logo) einzutragen. Sie haben darüber hinaus die Möglichkeit, andere auf der Veröffentlichung genannte Firmen einzutragen. In manchen Fällen können Einzigartige Veröffentlichungen nur voneinander unterschieden werden, wenn eine oder mehrere dieser Firmen genannt werden; diese müssen dann zwingend angegeben werden.

4.1.3. In diesen Richtlinien benutzen wir den Ausdruck "Firma" stellvertretend für alle Marken, Unternehmen, Copyright-Inhaber, Studios, Fabriken und ähnliche Instanzen.

Label und Firmennamen

4.2.1. Bitte suchen Sie mit Hilfe der Suchfunktion zunächst nach einfachen Varianten des Namens (zum Beispiel ohne das Wort "Records" am Ende). So sind etwa "EMI Records Ltd" und "EMI Records Limited" die selbe Firma und sollten die selbe Profilseite haben. "EMI Music Australia Pty Ltd" hingegen ist ein anderes Unternehmen und sollte auf eine eigene Profilseite verweisen. Beachten Sie, dass diese beiden Firmen auf einer Veröffentlichung im Regelfall unter dem Label (also der Marke) "EMI" erscheinen; das Kürzel "EMI" sollte also zusätzlich separat aufgeführt werden.

4.2.1.a. Bei kleineren, sogenannten "Indie-Labels" oder -Firmen treten derartige Varianten meistens unbeabsichtigt auf; dies bedeutet, dass Sie deren Labelnamen ganz einfach so anpassen können, dass sie auf eine bereits bestehende Label-Profilseite verweisen. Bitte weisen Sie auf diese Anpassung kurz in den Veröffentlichungs- und den Eintragsanmerkungen hin.

4.2.1.b. Bei größeren, sog. "Major-Labels" und -Firmen kann jede Variation der Schreibweise von Bedeutung sein für die Unterscheidung verschiedener Abteilungen, Marken oder Tochterunternehmen. Derartige Varianten sollten genau so eingetragen werden, wie sie auf der Veröffentlichung erscheinen; es sei denn, es lässt sich zweifelsfrei belegen, dass es sich wirklich nur um eine Schreibvariante einer konkreten Abteilung, einer Marke oder eines Tochterunternehmens handelt.

4.2.2. Möchte der Nutzer Label- oder Firmennamen zusammenführen, so liegt es an ihm, den Beleg dafür zu liefern, dass es sich tatsächlich um ein und das selbe Unternehmen handelt.

Grundsätze zur Benennung von Label und Firmen

4.3. Labels oder Firmen, die den gleichen Namen verwenden, müssen unterschieden werden, damit sie in der Datenbank auf getrennten Seiten erscheinen:

4.3.1. Um Labels voneinander zu unterscheiden, sollte eine Nummerierung in Klammern ("Labelname", "Labelname (2)", "Labelname (3)" usw.) verwendet werden. Wenn Sie zum Beispiel eine Veröffentlichung eines Labels mit dem Namen "Liberation Records" hinzufügen wollen, dieses aber nicht mit dem Label Liberation Records identisch ist, suchen Sie bitte zunächst mit Hilfe der Suchfunktion nach alternativen Labeleinträgen. Stimmt keines der gefunden Labels mit dem Label Ihrer Veröffentlichung überein, tragen Sie bitte ein neues Label ein. Erhöhen Sie dafür gegebenenfalls die in Klammern stehende Nummer um eins. Die niedrigste Nummer, die eingetragen werden kann, ist die "(2)"; "(0)" oder "(1)" werden nicht verwendet. Tauschen Sie niemals bereits zugewiesene Nummern aus; wenn einem Label einmal eine Nummer zugewiesen wurde, muss diese bestehen bleiben. Die Nummerierung eines Labels geschieht unabhängig von dessen Bekanntheitsgrad oder dem Zeitpunkt seiner Gründung.

4.3.2. Bei allgemeinen Ortsbezeichnungen, zum Beispiel "Pfarrkirche", oder bei Firmen, die einen gemeinsamen Namen tragen, der auf Veröffentlichungen normalerweise mit einem Ort genannt wird, verwenden Sie die Ortsangabe als Teil des Namens, um eine Unterscheidung zu vereinfachen, zum Beispiel "Pfarrkirche, Hallein". Im Allgemeinen genügt es, dem Namen lediglich eine Stadt oder einen Ort hinzuzufügen. Orte innerhalb der USA (und möglicherweise auch in anderen Ländern) werden für gewöhnlich nach dem Schema Stadt/Ort und Staat angegeben und können auch so als Teil eines Namens eingetragen werden (zum Beispiel "Firehouse Recording Studios, Pasadena, CA"). Orientieren Sie sich möglichst an den Angaben, die auf der Veröffentlichung zu finden sind.

4.3.3. Ortsangaben innerhalb von Ortsangaben - etwa "Studio 1, Abbey Road Studios" - sollten im Regefall in den Anmerkungen erscheinen.

4.3.4. Abteilungen eines Unternehmens, bei denen ein separater Eintrag Sinn macht und die durchgehend mit einer Ortsangabe genannt werden, können mit dieser Ortsangabe im Namen eingetragen werden.

4.3.5. Wenn es keine andere Möglichkeit gibt, zwei Firmen zu unterscheiden, sollte - wie auch bei Künstler- und Labelnamen üblich - die Nummerierung ((2), (3)... ) verwendet werden.

4.3.6. In manchen Fällen übernehmen Künstler auch Rollen, die als Funktionen im unternehmerischen Sinne eingetragen werden - zum Beispiel "Copyright". Bei derartigen Einträgen entstehen zwei unterschiedliche Seiten, nämlich eine, die sich auf den Künstler bezieht und eine, die auf das Unternehmen verweist. Versuchen Sie, wenn möglich, die Namen so einzutragen, dass sie identisch sind; lautet der Name des Künstlers beispielsweise "Künstlername (4)", benutzen Sie exakt diesen Namen mitsamt der zugehörigen Nummer auch für den Eintrag der Unternehmensrolle.

"Not On Label"

4.4.1. Veröffentlichungen, die von keinem erkennbaren Label stammen, - beispielsweise Veröffentlichungen im Selbstverlag, limitiertes Tour-Merchandise, White Labels, Bootlegs usw. - sollten unter der Bezeichnung "Not On Label" (dt. "auf keinem Label") eingetragen werden. Dies geschieht, indem in das Labelfeld "Not On Label" eingegeben wird. Bevor Sie eine Veröffentlichung mit "Not On Label" eintragen, prüfen Sie bitte, ob es auf dieser nicht doch irgendwelche Katalognummern oder andere Kennzeichnungen gibt, die auf ein Label bzw. mehrere Labels verweisen könnten. Häufig können zum Beispiel White-Label-Pressungen mit Hilfe von Katalognummern, die sich in der Auslaufrille befinden, einem bestimmten Label zugeordnet werden; CDs, die nicht über eindeutigere Angaben verfügen, besitzen statt einer Katalognummer häufig auch eine Abbildung des Label-Logos.

4.4.2. Um bestimmte Veröffentlichungen oder Veröffentlichungsreihen ohne Label zusammenzufassen, können innerhalb der Kategorie "Not On Label" wie folgt "Pseudo-Labels" eingetragen werden - Zusammenfassungen werden dabei gewöhnlich auf der Grundlage von ähnlichen Inhalten, Katalognummern oder einem zugehörigen Künstler vorgenommen:

Not On Label (Künstlername) -- für inoffizielle Veröffentlichungen eines bestimmten Künstlers
Not On Label (Künstlername Self-released) -- für Musik, die vom jeweiligen Künstler veröffentlicht wurde - zum Beispiel, um auf Tourneen oder der Künstlerwebseite verkauft zu werden

Konflikte mit vorherigen Verfahrensweisen #1 - Not On Label (SeriesName Series) wurde verwendet, um Material zusammenzufassen, das durch ein eindeutiges Muster als zusammengehörig erkenntlich ist, zu dem jedoch kein Labelname bekannt ist. Dazu zählen zum Beispiel aufeinander folgende Katalognummern oder Ähnliches sowie die Verwendung einer bestimmten E-Mail-Adresse auf mehreren Veröffentlichungen. In diesen Fällen sollte der Entrag jetzt lediglich mit "Not On Label" erfolgen; Seriennamen sollten jetzt in das dafür vorgesehene Feld "Serienname" eingetragen werden.

Konflikte mit vorherigen Verfahrensweisen #2 - Das ursprüngliche Benennungsschema für diese Pseudo-Labels war "'Series/ArtistName' (White)" unter der Prämisse, dass die darunter zusammengefassten Veröffentlichungen White-Label-Pressungen waren. Sollten solche veralteten Einträge auftauchen, können diese entsprechend aktualisiert werden.

4.4.3. Veröffentlichungen von Künstlern, die den bestimmten Artikel "The" im Künstlernamen tragen, sollten mit "Not On Label (The ArtistName)" eingetragen werden.

Veraltete Labelnamen

4.5. Um eine größere Genauigkeit beim Eintragen von Labels und Firmen, die an einer Veröffentlichung beteiligt waren, zu ermöglichen, wurde das Katalogisierungssystem im Laufe der Jahre angepasst. Es kam in der Vergangeheit immer wieder dazu, dass "falsche" Labels entstanden sind, wenn auf einer Veröffentlichung abgedruckte Firmen und Marken kombiniert wurden. Insbesondere bei Major-Label-Veröffentlichungen geschah dies häufig, denn an diesen können zahlreiche Labels und Firmen gleichzeitig beteiligt sein. Bitte beachten Sie diese Problematik, wenn Sie neue Einträge erstellen, und passen Sie keinesfalls die auf Ihrer Veröffentlichung abgedruckten Informationen an, nur damit diese dem gegenwärtigen Major-Label-Datenbestand auf Discogs entsprechen. Bitte wenden Sie sich stets an das Unterforum zum Thema "Hinzufügen und Aktualisieren" unter http://www.discogs.com/help/forums/board/17, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Label- und Firmennamen bei inoffiziellen Veröffentlichungen

4.6.1. Der Umgang mit Counterfeit-Veröffentlichungen erfordert besondere Vorsicht, weil diese so gestaltet und verpackt wurden, dass sie dem Original so ähnlich wie möglich sehen. Häufig sind auf der Verpackung die Label- und Firmennamen der Originalveröffentlichung abgedruckt. Bitte tragen Sie diese Namen als separate Labels ein; ist beispielsweise auf dem Original und auf dem Counterfeit der Labelname "Labelname" abgedruckt, sollte dieser für das Original als "Labelname", für das Counterfeit jedoch als "Labelname (2)" (bzw. mit der entsprechenden, nächsthöheren freien Nummer) eingetragen werden. Auf diese Weise wird für "Labelname (2)" eine eigene Labelseite angelegt, sofern diese für Counterfeit-Veröffentlichungen unter diesem Namen nicht bereits existiert. Auf dieser neuen Labelseite sollte in den Profilinformationen darauf hingewiesen werden, dass es sich um einen Labeleintrag für Counterfeit-Veröffentlichungen handelt.

Definition von Label und Plattenfirma

*Label* - Marke oder Markenzeichen, das von der Plattenfirma verwendet wird, um ihre Veröffentlichungen zu kennzeichnen. Das Label einer Veröffentlichung ist für gewöhnlich als Logo an einer gut sichtbaren Stelle abgedruckt. Dem Label kommt beim Eintragen einer Veröffentlichung eine hohe Bedeutung zu - wenn auf einer Veröffentlichung ein Label oder mehrere Labels genannt werden, müssen diese im Eintrag festgehalten werden.

*Serie* - Eine Serie von Veröffentlichungen, die ein eigenes Markenzeichen trägt. Normalerweise handelt es sich dabei um eine Reihe von Veröffentlichungen auf einem Label, die durch ein zusätzliches Markenzeichen als Teile einer Serie erkenntlich gemacht wurden. Für gewöhnlich lassen sich solche Serien am einfachsten erkennen, wenn das Wort "Serie" (bzw. engl. "Series") im Namen der Reihe erscheint wie zum Beispiel in "The Silver Spotlight Series". Das Wort kann auch auf der Rückseite einer Veröffentlichung oder, extern, auf einer offiziellen Webseite oder in einer Publikation zu finden sein.

In manchen Fällen ist es nicht sofort erkennbar, ob eine Marke ein Label oder eine Serie bezeichnet, so zum Beispiel bei "Talkin' Loud Classics". Bitte behandeln Sie solche unklaren Fälle so lange als Label, bis nachgewiesen werden kann, dass es sich um einer Serie handelt.

Compilations, die aufeinanderfolgend nummeriert sind, können als Teile einer Serie eingetragen werden. Sie werden in der Regel auf einem Label veröffentlicht, enthalten Stücke von verschiedenen Künstlern, erscheinen meist in nur einer Version (in manchen Fällen auch in zwei oder drei Versionen) und haben ein gemeinsames Thema, das sich in den Titeln, dem Artwork oder der Auswahl der Stücke widerspiegelt. Umfangreichere Compilation-Serien können im Laufe ihrer Geschichte in ihrer Gestaltung angepasst und überarbeitet werden - das zu Grunde liegende Thema bleibt dabei allerdings das selbe und ist für gewöhnlich Bestandteil des Titels.

Zu den Veröffentlichungen, die nicht Teil einer Serie sind, zählen durchnummerierte oder auf andere Art und Weise sortierte Hauptwerke bestimmter Künstler. Dazu gehören zum Beispiel die Led-Zeppelin-Alben I / II / III / IV, Beethovens Symphonien Nr. 1 / 2 / 3 / 4 / 5 usw., "Selected Ambient Works 85 - 92" und "Selected Ambient Works Volume II". Wenn Veröffentlichungen auf eine bestimmte Weise in Verbindung zueinander stehen, dies aber nicht durch eine Serien-Kennzeichnung hervorgehoben wird (zum Beispiel bei Drexciya - "Storms"), werden sie nicht wie Teile einer Serie behandelt. [Branding for an album and related set of singles, promos etc when the concept falls short of being a proper series, and isn't called one by the label, should not be treated as a series - for example, "Motown Remixed".]

Um Veröffentlichungen als eine Serie zu kennzeichnen, können auch andere Wörter, zum Beispiel "Collection", verwendet werden.

Wenn die Veröffentlichungen einer Serie mit Nummern versehen sind, können diese in das Feld "Katalognummer" neben dem Seriennamen eingetragen werden. Tragen Sie die Nummerierung so ein, wie sie auf der Veröffentlichung abgedruckt ist, also zum Beispiel "Vol. One" oder "Teil 6". Vermeiden Sie es wenn möglich, den Namen der Serie in der Nummerierung zu wiederholen. "The Greatest Hits '92 - Vol.4" würde beispielsweise eingetragen als "'92 - Vol. 4".

*Plattenfirma* - Rechtliche Handelseinheit, die nicht immer auf der Veröffentlichung angegeben wird. Benutzen Sie bitte die spezifischen Kennzeichnungen "Copyright (c)" oder "Phonographic Copyright (p)" oder andere auf der Veröffentlichung verwendete Kennzeichnungen (diese sind recht häufig zu finden). Viele Plattenfirmen. zum Beispiel "Sony BMG Music Entertainment (UK) Ltd.", sind in ihrer Rechtsform Gesellschaften mit beschränkter Haftung und tragen entsprechend die Abkürzung "Ltd." (engl. "Limited", beschränkt) im Namen. Größere "Major Labels" verfügen über einen komplizierten hierarchischen Aufbau, innerhalb dessen regionale Firmen mit Labels und Serien einer großen, global agierenden Firma untergeordnet sind. Bei Veröffentlichungen von Major Labels kann es erforderlich sein, auch diese untergeordneten Firmen einzutragen, um eine Unterscheidung von anderen Versionen zu ermöglichen. In anderen Fällen ist der Eintrag dieser Firmen nicht zwingend erforderlich, kann jedoch nützlich sein.

*Lizenziert an* - Die Firma, die von einer anderen Firma die Erlaubnis erhalten hat, die Veröffentlichung herzustellen (in einigen Fällen kann hier "Lizenziert von" stehen; hier besteht Verwechslungsgefahr).

*Lizenziert von* - Die Firma, die eine Erlaubnis an eine andere Firma gegeben hat, eine Veröffentlichung herzustellen.

*Licensed through* - Üblicherweise genau so formuliert; eine Firma, die im Rahmen des Lizenzierungsprozesses als Vermittler aufgetreten ist.

*Marketed by* - Die Firma, die für eine möglichst gewinnbringende Vermarktung der Veröffentlichung zuständig ist.

*Distributed by* - Die Firma, die den Vertrieb einer Veröffentlichung im Großhandel übernimmt.

*Manufactured by* - Hier wird die für die physikalische Herstellung eines Tonträgers verantwortliche Firma genannt. Angegeben wird dabei meistens die Firma, die den gesamten Produktionsvorgang überwacht hat. Je nach Verwendung auf der Veröffentlichung kann es sich aber auch um die Firma handeln, die mit der Produktion der Veröffentlichung unmittelbar befasst war (zum Beispiel das Presswerk).

*Exported by* - Die Firma, die eine Veröffentlichung aus ihrem Ursprungsland oder-gebiet in andere Länder oder Gebiete einführt.

*Produced for* - Indicated on the release by these words.

*Recorded by* - Gibt an, von welchem mobilen Tonstudio eine Aufnahme hergestellt wurde.

*Manufactured for* - Gibt an, für wen eine physikalische Veröffentlichung produziert wurde.

*Phonographic Copyright(p)* - Gibt den Copyright-Inhaber einer Aufnahme an.

*Copyright (c)* - Gibt den Inhaber eines Copyrights an. Es kann sich dabei um die Rechte an Abbildungen, Logos, Texten, Layouts, Covertexten oder jedweden anderen Inhalten handeln, die mit dem Symbol © oder dem Begriff "Copyright" gekennzeichnet sind.

*Made by* - Eine allgemeine Bezeichnung zum Hersteller.

*Pressed by* - Das Presswerk, das die Schallplatte oder die CD (usw.) presst.

*Duplicated by* - Die Firma, die die CDr oder die Kassette (usw.) vervielfältigt.

*Printed by* - Die Druckerei, die die Hülle, die Labels, das Booklet, das Cover sowie alle sonstigen gedruckten Bestandteile einer Veröffentlichung herstellt.

*Published by* - Bezeichnet für gewöhnlich den Rechteinhaber einer veröffentlichten Partitur oder Filmmusik.

*Recorded at* - Die Aufnahme wurde in diesem Tonstudio, an diesem Veranstaltungsort oder auf dieser Veranstaltung angefertigt.

*Engineered at* - Eine alternative Möglichkeit, das Tonstudio, in dem eine Aufnahme angefertigt wurde, zu benennen.

*Produced at* - Das Studio, in dem eine Aufnahme produziert wurde. Bitte verwechseln Sie diese Angabe nicht mit derjenigen zur Herstellung einer Veröffentlichung ("Manufactured by").

*Overdubbed at* - Das Tonstudio, in dem eine Aufnahme mit Overdubs versehen wurde.

*Mixed at* - Das Tonstudio, in dem eine Aufnahme von Multitrack-Bändern zu einem Endmix abgemischt wird.

*Remixed at* - Das Tonstudio, in dem eine Aufnahme neu abgemischt wurde.

*Mastered at* - Das Mastering-Studio

*Lacquer cut at* - Das Studio, in dem als Teil des Mastering-Prozesses ein Acetatschnitt des Endmixes hergestellt wird.

*Glass mastered at* - Hier wird als Teil des Mastering-Prozesses der Endmix einer CD oder DVD in eine Glasplatte gebrannt.

*Designed at* - Das Designstudio, das das Artwork einer Veröffentlichung herstellt.

*Filmed at* - Das Filmstudio, in dem eine Veröffentlichung gefilmt wurde.

*Exclusive Retailer* - Der Einzelhändler, der laut Veröffentlichung diese exklusiv vertreibt.

Zusammenführung

4.6.3. Wenn ein Label (fälschlicherweise) über zwei oder mehr Labelseiten verfügt, muss jede einzelne Veröffentlichung auf diesem Label bearbeitet werden. Stellen Sie sicher, dass Ihre Bearbeitungen richtig sind und den Angaben auf der Veröffentlichung entsprechen. Verändern Sie niemals die Nummerierung eines Labels - wenn ein Label oder eine Firma einmal mit einer Nummer versehen wurde, muss diese zwingend und unabhängig von Popularität oder historischem Inerscheinungtreten beibehalten werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie im Unterforum "Hinzufügen und Aktualisieren" um Rat.

Neubenennung

4.6.4. Um ein Label umzubenennen, müssen Sie jede darauf erschienene Veröffentlichung bearbeiten. Stellen Sie dabei sicher, dass Ihre Bearbeitungen richtig sind und den Angaben auf der Veröffentlichung entsprechen. Verändern Sie niemals die Nummerierung eines Labels - wenn ein Label oder eine Firma einmal mit einer Nummer versehen wurde, muss diese zwingend und unabhängig von Popularität oder historischem Inerscheinungtreten beibehalten werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie im Unterforum "Hinzufügen und Aktualisieren" um Rat.

Katalognummer

4.7.1. Bei der Katalognummer handelt es sich häufig um diejenige Nummer, die auf der Veröffentlichung am auffälligsten abgedruckt ist. Sie befindet sich meistens auf dem Coverrücken, auf der Rückseite des Covers, auf dem Label usw. Die Katalognummer sollte genau so eingetragen werden, wie Sie auf der Veröffentlichung zu lesen ist - sie sollte nicht angepasst werden, um ein einheitliches Erscheinungsbild mit anderen Katalognummern, die auf der selben Labelseite eingetragen wurden, zu erreichen.

4.7.2. Zu jedem eingegebenen Label muss eine Katalognummer eingetragen werden. Existiert keine Katalognummer, tragen Sie in das Katalognummernfeld "none" (mit kleinem Anfangsbuchstaben) ein. Bei anderen Firmen, die auf einer Veröffentlichung abgedruckt sind, lassen Sie das Katalognummernfeld frei - es sei denn, auf der Veröffentlichung befindet sich eine fortlaufende Identifikationsnummer, die eindeutig zu einer dieser Firmen gehört.

4.7.3. Wenn eine Katalognummer auf einer Veröffentlichung in verschiedenen Formatierungen abgedruckt ist (beispielsweise "ABC-001" und "abc1") oder wenn auf einer Veröffentlichung zwei oder mehr Katalognummern vorhanden sind, tragen Sie alle Versionen in separate Katalognummernfelder ein. Um zusätzliche Label- / Katalognummerfelder zu öffnen, klicken Sie auf die [+]-Schaltfläche. Das jeweilige Label muss für jede Katalognummer neu eingegeben werden. Jede Variation einer Katalognummer kann als zusätzliche Katalognummer eingetragen werden - dazu zählen auch auch Katalognummern mit abweichender Groß- und Kleinschreibung. Variationen müssen allerdings nur dann eingetragen werden, wenn durch den Eintrag eine neue interne Katalognummer ("shadow catalogue number") entstehen würde.

4.7.4. Bitte beachten Sie, dass die Verwendung eines ASIN-Codes (beginnend mit B000) als Katalognummer ein Hinweis darauf sein kann, dass der Ersteller des Eintrags seine Informationen von Amazon übernommen hat und nicht von der Veröffentlichung selbst. Es ist verboten, andere Quellen als die Veröffentlichung selbst als primäre Informationsquellen zu verwenden; bitte beachten Sie dazu die Allgemeinen Richtlinien. Universal Records sowie deren Tochterunternehmen und Sublabels verwenden teilweise ein ähnliches Katalognummernsystem. ASIN-Codes sollten unter "Barcodes und andere Identifizierungsmerkmale" eingetragen werden - siehe auch: Hilfe/Richtlinien/Barcodes und Identifizierungsmerkmale.

4.7.5. Bitte achten Sie darauf, keine Label-Codes oder Distribution-Codes in das Katalognummerfeld einzutragen. Mehr Informationen über diese Codes finden Sie auf den Wiki-Seiten Label-Codes und Distribution-Codes.
Diese Codes können unter "Barcodes und andere Identifikationsmerkmale" eingetragen werden - siehe auch: Hilfe/Richtlinien/Barcodes und Identifizierungsmerkmale.

4.7.6. Manchmal sind einzelne CDs oder Platten in einem CD- oder LP-Set mit eigenen Nummern bedruckt, die von der Hauptkatalognummer auf der Verpackung abweichen. Diese Nummern können im Abschnitt "Barcodes und andere Identifizierungsmerkmale" (siehe Hilfe/Richtlinien/Barcodes und Identifizierungsmerkmale) eingetragen werden. Handelt es sich um fortlaufende Identifikationsnummern, die einen eindeutigen Bezug zu einer Firma / einem Label haben, können auch diese dort eingetragen werden. Siehe dazu auch § 4.7.2.

4.7.7. In manchen Fällen haben auch einzelne Stücke auf einer Vinyl-Veröffentlichung eigene Identifikationsnummern, die auf dem Label abgedruckt sind. Für gewöhnlich sind diese durch eine kleinere Schriftgröße oder Klammern von der Hauptkatalognummer der Veröffentlichung abgegrenzt. Diese Nummern sollten in den Abschnitt "Barcodes und andere Identifizierungsmerkmale" eingetragen werden - siehe Hilfe/Richtlinien/Barcodes und Identifizierungsmerkmale.

4.7.8. Mehrfache Katalognummern auf einer einzelnen Veröffentlichung, die für den Verkauf in verschiedenen Gebieten hergestellt wurde (dies betrifft beispielsweise viele WEA-Veröffentlichungen in Großbritannien und Europa), sollten vollständig eingetragen werden, unabhängig davon, ob es zusätzlich entsprechende Veröffentlichungen mit nur einer Katalognummer für ein Gebiet gibt.

4.7.9. Achten Sie auf Katalognummern, die möglicherweise im (typografischen) Artwork verborgen sind. Dazu zählen auch solche Nummern, die möglicherweise versehentlich von einem Lizenznehmer übernommen worden sind. Viele japanische Wiederveröffentlichungen verwenden zum Beispiel das vollständige Artwork älterer Auflagen inklusive der "veralteten" Katalognummern. Versuchen Sie, die Eingabe von alten Katalognummern zu vermeiden.

4.7.10. Matrixnummern sind häufig Katalognummern mit einem Seitenzusatz, zum Beispiel ABC-001-A und ABC-001-B für die Katalognummer ABC-001. Katalognummern können aus Matrixnummern abgeleitet werden, wenn es hinreichende Gründe gibt, davon auszugehen, dass das Ergebnis korrekt ist. Hierzu zählt beispielsweise die Übereinstimmung der abgeleiteten Katalognummer mit dem Format anderer Katalognummern des Labels.

**Interne Katalognummern ("Shadow Catalog Numbers")

Interne Katalognummern (sogenannte "Shadow catalog numbers") sind eine Discogs-eigene Funktion, die herkömmliche Katalognummern so neu formatiert, dass sie für Sortierungs- und Suchzwecke verwendet werden können. Interne Katalognummern sind für den Nutzer nicht direkt zugänglich - sie sind automatisiert und unsichtbar. Sie werden nach folgendem Prinzip auf der gesamten Seite erstellt:

  • Umwandlung aller Klein- in Großbuchstaben
  • Hinzufügung einer "Spacer-Null" an das Ende der Katalognummer. Werden die Formate "Nummer-Strich-Einzelnummer" oder "Nummer-Leerzeichen-Einzelnummer" am Ende einer Katalognummer erkannt, wird diese Nummer an die Stelle der Null verschoben.
  • Löschung aller Zeichen außer Buchstaben und Nummern
  • Trennung von Nummerngruppen und Buchstabengruppen mit Hilfe von Tabstopzeichen
  • Verlängerung aller Nummerngruppen auf sechzehn Stellen ("90421") wird zu "0000000000090421" usw.)

Mehrere Label und Katalognummern

4.8.1. Es ist möglich, mehr als ein Label pro Veröffentlichung einzutragen. Diese Option sollte gewählt werden, wenn eine Veröffentlichung gemeinschaftlich von zwei oder mehr Labels herausgegeben wurde oder wenn eine einzelne Veröffentlichung auf einem Label mehrere Katalognummern hat. Wird eine Veröffentlichung von einem anderen Label neu aufgelegt, sollte hingegen ein neuer Discogs-Eintrag erstellt werden.

4.8.2. Wenn auf einer Veröffentlichung sowohl die Katalognummer des Hauptlabels als auch die eines Sublabels abgedruckt sind, sollten beide eingetragen werden; auf diese Weise ist es möglich, die jeweiligen Label-Diskografien zu vervollständigen. Wurde eine Veröffentlichung von mehreren Labels gemeinschaftlich herausgegeben, war aber eines dieser Labels dabei federführend, geben Sie dieses Label bitte zuerst an.

4.8.3. Für jedes hinzugefügte Labelfeld wird auch ein neues Katalognummerfeld aufgemacht. Dieses muss ausgefüllt werden. Die Reihenfolge der Katalognummern sollte der Reihenfolge der Labels entsprechen. Wenn beispielsweise drei Labels eingetragen werden, sollte die Katalognummer, die von dem Label im dritten Labelfeld vergeben wurde, auch in das entsprechende, dritte Katalognummerfeld eingetragen werden. Verwenden alle Labels die selbe Katalognummer, sollte diese in alle Katalognummerfelder eingetragen werden.

4.8.4. Wenn eine einzelne Veröffentlichung mehrere Katalognummern auf dem selben Label hat, sollte diejenige Katalognummer in das erste Katalognummernfeld eingetragen werden, die am ehesten dem Katalogisierungssystem des Labels entspricht. Es kann hilfreich sein, im Abschnitt "Anmerkungen" die genauen Orte der verschiedenen Katalognummern zu beschreiben.

Matrixnummern

4.9.1. Matrixnummern (sie werden manchmal von Katalognummern abgeleitet) werden verwendet, um den Herstellungsprozess eines Tonträgers zu überwachen - zum Beispiel, um die Seiten einer Schallplatte zu kennzeichnen. Normalerweise befindet sich die Matrixnummer in der Auslaufrille einer Schallplatte oder im Zentrum einer CD. Beachten Sie, dass auch andere Informationen an diesen Stellen festgehalten werden können, so zum Beispiel das Zeichen oder Kürzel des Mastering-Technikers oder des Presswerks. Matrixnummern können um Abschnitt "Barcodes und andere Identifizierungsmerkmale" eingetragen werden - siehe Hilfe/Richtlinien/Barcodes und Identifizierungsmerkmale.

4.9.2. Wenn auf einer Veröffentlichung keine erkennbare Katalognummer gibt, tragen Sie bitte die Matrixnummer(n), den Barcode oder andere Identifizierungsmerkmale in den Abschnitt "Barcodes und andere Identifizierungsmerkmale" ein. Informationen zu jamaikanischen Matrixnummern können unter http://www.discogs.com/help/forums/topic/131564 abgerufen werden.

Vertriebe und Distribution-Codes